Bauleistungen

Baubeschreibung

Das macht unsere 'Bauleistungen' einzigartig -
Ausstattungen, die keine Wünsche offen lassen

Ob Verbesserungen bei der Heiztechnik, dreifach verglaste Fenster oder hochwertige Sanitärobjekte, sehen Sie hier, von welchen Upgrades

bei der Ausstattung Sie konkret profitieren. Übrigens, dank enger Zusammenarbeit mit unseren Markenpartnern können wir Ihnen zusätzlich regelmäßig attraktive Aktionen bieten. Sprechen Sie uns einfach an.

Unser Standard *

  • kostenlose Grundrissänderung

  • Architekt, Bauantrag

  • Erdarbeiten und Bodenplatte

  • Wände im OG auch Stein auf Stein

  • CE-geprüfte Buchentreppe mit Edelstahlsprossen (nicht bei Bungalow)

  • wandhängende Sanitärobjekte

  • Rollläden Kunststoff im Erdgeschoss, Bedienung mit Gurtzug

  • Echtglasduschabtrennung

  • Handtuchheizkörper im Bad

  • Boden- u. Wandfliesen bis 30,00 €/m² 

  • Fliesen in Diele, HTR, Küche, Gäste-WC (wenn vorhanden) und Bad

  • elegante Hauseingangstür

  • Festpreis- und Bauzeitgarantie

  • u. v. m. gemäß Baubeschreibung

      Fertig geschnürte Pakete oder projektspezifische Beratung – sprechen Sie uns an

      * ohne Malerarbeiten und ohne Bodenbeläge

Komfortpaket  (optional)

  • Luft-Wasser Wärmepumpe

  • Dacheindeckung mit engobierten Tonziegel

  • Sprossenfenster mit 3-fach Verglasung und Grundlüftungssystem (REGEL-Air®)

  • Fensterbänke innen Marmor, außen Granit

  • bodengleiche Dusche

  • Netzwerkverkabelung lt. Bau- und Leistungsbeschreibung

  • Fußbodenheizung im Erd- und Obergeschoss

KfW-Leistungen (nur in Verbindung mit dem Komfortpaket)

Inklusive KfW-E 55 Garantie (EnEV 2016)

  • Luft-Wasser Wärmepumpe

  • bzw. Luft-Wasser Wärmepumpe Basic Line Split (bei Minimassiv-Häuser)

  • Dämmpaket

 

Upgrade auf KfW-E 40 und KfW-E 40 Plus möglich

Neben einer attraktiven Architektur liegt uns Energieeffizienz und Wohngesundheit am Herzen!

Die Ausstattungen und Leistungen entsprechen der Bau-/Leistungsbeschreibung zu Ihrem Vertrag. Abbildungen und Grundrisse teilweise mit Sonderausstattungen. © 2020 - Kopierrechte bei DuS-Massivhaus. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Logo und Slogan sind

patentrechtlich geschützt.

Bau- und Leistungsbeschreibung Stand 05/2020

DUS-Massivhaus Architektenhäuser

Logo Dus-Building.JPG

Gültig für Einfamilienhäuser, exklusive Häuser, Stadtvillen, Mehrfamilienhäuser, Doppelhäuser, Mini-Massivhäuser,

Bungalows, Häuser mit Einliegerwohnung

  1. Planung

  2. Baustelleneinrichtung

  3. Bauleitung

  4. Hausanschlüsse

  5. Erdarbeiten

  6. Frostschürze / Streifenfundamente / Bodenplatte

  7. Mauerer- und Betonarbeiten

  8. Geschoßdecken

  9. Dach-/Zimmererarbeiten

10. Dacheindeckung

11. Schornstein

12. Hauseingangstür

13. Fenster

14. Fenstersprossen

15. Fensterbänke

16. Rolladen

17. Gewerk: Innenausbau

18. Luftdichtigkeitstest

19. Gewerk: Innenputz

20. Gewerk: Estricharbeiten

21. Gewerk: Elektroinstallation

22  Gewerk: Heizungsanlage (Gas)

23. Fußbodenheizung EG/DG/OG

24. Gewerk: Ver- und Entsorgungsleitungen / Vorinstallation

25. Sanitärinstallation

26. Gewerk: Fliesenarbeiten

27. Gewerk: Innentüren

28. Gewerk: Geschosstreppe

29. Gewerk: Malerarbeiten

30. Bodenbelagsarbeiten

31. Schlosserarbeiten

32. Trapezgaube

33. Bungalow

34. Zweigeschossige Häuser mit Walmdach

35. Zweigeschossige Häuser mit Flachdach

36. Zusatzausstattung bei Häusern mit Einliegerwohnung

37. Baubeschreibung Keller

38. Sonstiges

Allgemeines

1. Planung

Architektenleistungen - Bauantrag - Statik - EnEV

Die Bauherren stellen die Unterlagen (z.B. Baugrundgutachten, Vorabzug Lage- und Höhenplan, Kanalpläne von den örtlichen Versorgern, Anforderungen der Versorger für Leerrohre, sowie Nachweise vom Bauamt zum Bebauungsplan oder §34 BauGB) zum Baugrundstück und den örtlichen Gegebenheiten rechtzeitig vor dem Planungsterin bereit. Durch Vorentwurf und Grundrissberatung werden gemeinsam mit Ihnen Ihr Traumhaus erarbeiten. Wir planen nach Ihren individuellen Vorstellungen in Verbindung mit allen architektonischen und technischen Möglichkeiten, zugeschnitten auf Ihr Grundstück.

In unserem Planungsgespräch werden die vertraglich vereinbarten und individuellen Wünsche abgestimmt. Nach diesen Festlegungen erstellt der/die Architekt/in Ihren persönlichen Grundriss zum Bauantrag, einschließlich: Bauzeichnungen Maßstab 1:100, Bauantragsformular, Baubeschreibung, statische Berechnungen, Wärmeschutzberechnung mit Energiebedarfsausweis, Wohn- und Nutzflächenberechnung und Berechnung des umbauen Raumes. Der Bauantrag wird der Bauherrschaft zur Prüfung und Unterschrift vorgelegt und durch die Bauherrrschaft bei den zuständigen Ämtern eingereicht.

Nach Erhalt der Baugenehmigung verbleibt ein kompletter Antragssatz  bei den Bauherren. Für die Bauausführung werden vermaßte Pläne im Maßstab 1:50 gemäß DUS-Massivhaus-Standard erstellt und den Bauherren zur Prüfung/Bestätigung vorlegt. Kosten für behördliche Auflagen, Prüfstatiker-, Genehmigungs- und Abnahmegebühren, Schall- und Brandschutz-Berechnungen/-Nachweise, Erschütterungsnachweis, Baugrunduntersuchung, sowie die Kosten der Grundstücksvermessung und Erstellung des Lageplans mit Berechnungen und Projekteintrag tragen die Bauherren.

Grundriss und Wohnfläche

Die Grundriss-Aufteilung kann ohne Aufpreis frei nach den Wünschen der Bauherren verändert werden, sofern es die Statik erlaubt. Als Leistungsumfang hierfür gilt der Haustyp, die Wohnnutzfläche, Ausstattungen, Fliesenflächen, Raumanzahl und die Anzahl und Art der Fenster des jeweiligen als Berechnungsgrundlage verwendeten Haustyps.

Reduzierungen von Flächen und Abmessungen durch Extraleistungen, wie z.B. Schornsteine, zusätzliche Wände, Verringerung der Dachneigung, Schächte und Verkleidungen, usw., werden von DUS-Massivhaus nicht durch zusätzliche Flächen oder finanziellen Ausgleich ausgeglichen.

Dies gilt auch für planungrechliche Auflagen, statisch notwendige Änderungen oder Anforderungen des Bebauungsplanes. Sollte es in seltenen Fällen aus statischen Gründen, z.B. durch extrem große Fensteröffnungen, Wegfall von aussteifenden Wänden, oder wegen sehr großer Spannweiten, zu statischen Mehraufwendugenkommen, so sind diese separat zu vergüten.

2. Baustelleneinrichtung

Die Bauherren:

  • stellen Baustrom /-kasten 32 A / 400 V und 16 A / 230 V, Bauwasser mit 3/4-Zoll Anschluss und ca. 5 bar (Leistungsdruck) auf dem Baugrundstück maximal 15 m von der Baugrube entfernt (Festanschluss mit Standrohr) sowie einen Gasanschluss im Haus (entfällt bei Wärmepumpe) einschließlich der Verbrauchskosten kostenlos bereit,

  • stellen bei gekaufter Wärmepumpe zum Auf-/Beheizen des Gebäudes Baustrom/Strom einschließlich der Verbrauchskosten kostenlos zur Verfügung,

  • sichern die Baustelle, gewährleisten die Baufreiheit und eine gerade, ohne Einschränkungen durch bauliche Anlage, von öffentlichen Verkehrsraum erreichbare, frei befahrbare, mit. 3,50 m breite Zufahrt zum Grundstück/Baugrube für Fahrzeuge mit besonderen Abmaßen und Gewichten, wie z.B. Sattelzug bis 40 t Gesamtgewicht, Lastkran etc., eingeschlossen ist auch die Tauglichkeit der Zufahrtsstraßen für o.g. Fahrzeuge,

  • gewährleistet einen Freiraum für Materiallagerungen und zur Baustelleneinrichtung auf dem Grundstück,

  • gewährleisten die Baufreiheit im Bereich des zukünftigen Hauses. Dieser Bereich muss frei von Leitungen, wie Elektro, Wasser, Telekom, Gas o.ä. und frei von Baukörpern, wie alten Fundamenten, Gruben o.ä. sein.

  • sind verantwortlich und kostenpflichtig für evtl. notwendige Straßensperrungen, sonstige erforderliche Sicherungsmaßnahmen, Entfernung oder Isolierung von Freileitungen, behördliche Auflagen und Gebühren.

  • übernehmen die Miet- und Verbrauchskosten für ggf. erforderliche Beheizungs- und/oder Trockungsmaßnahmen,

  • beauftragen das Einmessen der Baugrube einschließlich Höhenlagen und Abnahme des Bauwerkes durch den öffentlich bestellten Vermesser.

     Selbstverständlich kann die Firma DUS-Massivhaus diese Leistungen für Sie/in Ihrem Namen in Auftrag geben. Die hierfür              anfallenden Kosten / Gebühren trägt der Bauherr.

Die Baufirma:

  • stellt die Miettoilette einschließlich Fäkalienentsorgung,

  • stellt notwendige Gerüste und eine Baubeschilderung,

  • stellt für die Montage der Betondecken und des Dachstuhls einen Mobilkran bis max. 40 Tonnen Tragkraft (wenn auf Grund örtlicher Gegebenheiten ein Kran mit höherer Tragkraft erforderlich ist, sind die Mehrkosten vom Bauherren zu tragen),

  • entsorgt den Bauschutt, Baumaterialien und Verpackungen, insoweit sie durch die Bauleistungen der Fa. DUS-Massivhaus entstanden sind,

  • führt eine grobe Reinigung des äußeren Baubereiches durch, übergibt das Haus besenrein.

3. Bauleitung

Während der Bauzeit werden die gesamten Leistungen der Fa. DUS-Massivhaus durch einen fachkundigen Bauleiter überwacht. Auch innerhalb der Gewährleistungszeit ist der Bauleiter Ansprechpartner für die Bauherrschaft.

4. Hausanschlüsse

Die Herstellung aller Hausanschlüsse für Strom, Wasser, Gas und Abwasser, Kabel-TV, TV und Telefon ist Sache des Bauherrn. Alle Leerrohre aus KG-Rohr für die Ver- und Entsorgung werden in Abstimmung mit dem Bauherrn auf kürzestem Weg bis ca. 25 cm außerhalb der Bodenplatte verlegt. Durch die Versorgungsbetriebe geforderte Leerrohre und/oder spezielle Hauseinführungen (z.B. Ein- oder Mehrspartenhauseinführung, KG 2000 etc.) sind durch den AG kostenlos auf der Baustelle bereitzustellen. Der Einbau erfolgt durch den AN.

Gegebenenfalls notwendige Lieferungen und Einbau von Rückstausicherungen und Hebeanalgen sind gegen Mehrpreis möglich. Wird eine Druckprobe vom Abwasserzweckverband gefordert, so haben die Bauherren die Kosten zu tragen.

5. Erdarbeiten

Kalkulationsgrundlage ist ebenes Gelände, Bodenklasse 1,3 und 4 gemäß DIN 18300 Ziffer 2.2 mit einer Tragfähigkeit von mind. 280 kN/qm, kein Grund- oder Schichtenwassser sowie ausreichende Lagermöglichkeiten für den Bodenaushub. Der Oberboden wird im Bereich des Baukörpers bis 30 cm tief abgeschoben und unmittelbar an der Baugrube gelagert und steht der Bauherrschaft zu Verfügung. Lieferung und Einbau von verdichtungsfähigem Füllboden in die Baugrube bis ca. 30 cm Stärke und entsprechend den Vorschriften lagenweise verdichten. Ausheben der umlaufenden Fundamentgräben (Frostschürze). Alle zusätzlich anfallenden Arbeiten zur fachgerechten Vorbereitung des Untergrundes für die Bodenplatte sind Mehrkosten. Sollten sich auf Grund der Bodenverhältnisse oder des Bodengutachtens Mehrleistungen ergeben, sind diese gesondert zu vergüten. Sollte die Genehmigungsbehörde eine Berprobung des Aushubmaterials fordern, sind die daraus eventuell resultierenden Kosten vom Bauherrn zu tragen.

6. Frostschürze / Streifenfundamente / Bodenplatte

Die Fundamente werden frostfrei gem. Statik ca. 80 cm tief in Erdschalung aus Beton C20/25 gegründet (Außenfundamente 40 cm x 80 cm). Danach wird eine Folie ausgelegt und eine gedämmte Bodenplatte aus Beton C25/30 mit einer Baustahlmatte Q 188 im oberen Bereich gemäß Statik hergestellt. Ein feuerverzinkter Fundamenterder wird gem. VDE-Richtlinien eingebaut. Die Bodenplatte wird oberhalb mit einer Schweißbahn nach DIN 18533 Teil 1 gegen Bodenfeutigkeit angeklebt. (entfällt bei Keller).

7. Maurer- und Betonarbeiten

  • Erdgeschoss: Die lichte Rohnbauhöhe beträgt ca. 275 cm, die Fertighöhe ca. 253 cm.

  • Dachgeschoss: Die lichte Rohbauhöhe beträgt ca. 275 cm, die Fertighöhe ca. 250 cm.

  • Tragende Innenwände werden massiv in einer Stärke von 24 cm hergestellt, Material entsprechend der Außenwand.

  • Nichttragende Innenwände im Erdgeschoss und Dachgeschoss werden massiv in einer Stärke von 11,5 cm hergestellt, Material entsprechend der Aussenwand.

  • Außenwände: im Erdgeschoss und die Giebelwände im Dachgeschoss werden in Ziegelmauerwerk  in einer Stärke von 36,5 cm hergestellt.

  • Die Abdichtung der Außen- und Innenwände gegen aufsteigende Feuchtigkeit erfolgt nach DIN 18533-1 mit horizontale Sperrschicht aus Bitumenpappe. (entfällt bei Keller für die Innenwände)

  • Putzfassade: Außenwände im Erd- und Giebelwände im Dachgeschoss werden mit folgendem Wandaufbau ausführt:

      - 36,5 cm Ziegelmauerwerk,

      - Sto Armierungsputz StoLevell Duo mit Sto Glasfasergewebe - im Mittel 5 mm,

      - 2 mm Sto Silikonharzputz StoSilco K, Farbe: weiß oder eingefärbt, Helligkeitsezugswert  >HBZ 20 gemäß Sto Color                         Farbsystem,

      - Sockel-/Spritzwasserbereich bis ca. 30 cm über OK-Gelände mit Abdichtung StoFlexyl Zement, Sto Armierungsputz                       StoLevell Duo mit Glasfasergewebe - im Mittel 5 mm, Oberfläche hergestellt als Glattputz und Sto Silikonharzfarbe

        StoColor Silco als wasserabweisenden Anstrich, Farbe: weiß oder eingefärbt, Helligkeitsbezugswert

        >HBZ 20 gemäß Sto Color Farbsystem,

      - Sockelabschlussschienen, Kunststoffanputzleisten an Fensterrahmen und Gewebe-Eckschutz-Schienen werden                             eingearbeitet (intensive Farbtöne  <HBZ 20/abgesetzte Faschen/Laibungen/Hausecken, Stuckelemente und

        mehrfarbige Gestaltung sind gegen Mehrpreis möglich.

8. Geschossdecken

  • Die Geschossdecke d = ca. 20 cm über Keller- (falls gekauft) und Erdgeschoss wird als Filigrandecke mit Stahlbewehrung und Ortbetonschicht gemäß statischer Berechnung hergestellt.

  • Die Verbindung der Decken mit auskragenden Bauteilen erfolgt mit ISO-Bewehrungskörben.

  • Die notwendigen Aussparungen und Deckendurchbrüche werden entsprechend den Ausführungszeichnungen hergestellt.

9. Dach-Zimmererarbeiten

Der Dachstuhl wird gemäß statischer Berechnung als zimmermannsgerechte Dachkonsstruktion aus Nadelholz der Festigkeitsklasse C24 nach DIN 4074 technisch getrocknet erstellt. Wahlweise mit Satlldach oder Krüppelwalmdach.

Dachneigung: 45 Grad

Die Dachüberstände werden gemäß Planunterlagen ausgeführt und unterseitig mit weiß grundierten Profilholzbrettern d=19 mm verschalt. Der Abschluss erfolgt durch ein Glattkantenbrett und wird duch das Gewerk Dachdecker ausgeführt. 

Sichtbare Holzaußenteile erhalten einen weißen Endanstrich. Der Anstrich erfolgt im eingebauten Zustand. (Herstellen eines ausbaufähgigen Spitzbodens bzw. Spitzbodenausbau gegen Mehrpreis möglich.)

10. Dacheindeckung

Die Dacheindeckung erfolgt mit Betondachsteinen (Frankfurter Pfanne, o.ä.) in der Farbe naturrot, inklusive aller notwendigen Ortgangziegel, Grat-, Firststeinen, Kunststoff Lüftungs- und Durchgangspfannen. Die Verklammerung der Dachsteine erfolgt gemäß Windsogberechnung.

Dachaufbau:

Dachstuhl: diffusionsoffene Unterspannbahn-Konterlattung-Lattung, Dacheindeckung mit Betondachsteinen. Die Dachentwässerung erfolgt durch halbrunde, vorgehängte Titanzinkblech-Dachrinnen. Das Fallrohr wird bis ca. 15 cm über Oberkante Terrain verlegt. Die Spenglerarbeiten werden in Titanzinkblech ausgeführt. Lieferung und Einbau von Schnee-/Laubfanggittern, Dachleiterhaken und Standrohre mit Reinigungöffnung sind gegen Mehrpreis möglich.

11. Schornstein mit Thermo-Luftzug (optional)

Der Schornstein befindet sich in der Nähe des Firstes direkt an einer Innenwand und wird aus Fertigteilen nach Werksvorschrift eingebaut. Schiedel Absolut mit Thermo-Luftzug, Rauchrohrdurchmesser d=18 cm, mit 1 Stück 90 Grand Abgang im Erdgeschoss. Die Reinigungsklappen bestehen aus verzinktem Stahlblech. Einbau eines Thermotrennsteins in der letzten Dämmebene Decke bzw. Dachschräge. Im Erd- und Dachgeschoss wird der Schornstein glatt verputzt, inkl. Eckschutzschienen. Der Schornsteinkopf wird bis zu einer Höhe von ca. 1,00 m über die Dachfläche mit Faserzetplatten Farbe schwarz/anthrazit verkleidet und mit Walzblei und einer dauerelastischen Fuge abgedichtet. Als oberen Abschluss erhält das Rauchrohr eine Regenhaube 61018. Für die Reinigung durch den Schornsteinfeger erhält das Haus ein ungedämmtes Velux GVK Dachausstiegsfenster, seitlich zu öffnen, Farbe weiss, Ausstiegsöffnung ca. 40 x 55 cm sowie einen Standrost neben dem Schornstein. Eine Änderung der Lage des Schornsteins oder des Ausstiegsfensters ist gegen Mehrpeis möglich und erfordert zusätzliche Tritt- und Standroste, Faserzementplattenverkleidung und Bewehrungsset.

12. Hauseingangstür

Kunststoff weiß mit innen liegendem verzinkten Stahlprofil, Ausführung  gemäß Bemusterung von DUS-Massivhaus. 

Glasfaserverstärkte, wärmegedämmte Kunststoff-Türfüllung weiß (entsprechend Bemusterung von DUS-Massivhaus), 2-Scheibenverglasung als Teilverglasung mit Klar- bzw. Ornmentglas weiß, Uw-Wert 1,5; Dichtgummi schwarz, 3 Türbänder, einbruchhemmende 3-fach-Verriegelung, Profilzylinder mit Not- und Gefahrenfunktion, 3 Schlüssel, Stoßgriff/Innendrücker gem. Bemusterung DUS-Massivhaus. Die Abmaße ergeben sich aus den Vertragszeichnungen.

13. Fenster

Die Fensterelemente und Terrassentüren bestehen aus weißen  5-Kammer-Kunststoff Profilen 76-mm-System mit innen liegenden verzinkten Stahlprofilen, zwei Anschlagdichtungen, formschöner Glashalteleiste, Dichtgummi schwarz. Auf Anforderung der Genehmigungsbehörde kann eine dezentrale Lüftungsanlage gegen Aufpreis eingebaut werden (in Anzahl gemäß Berechnung), 3-Scheibenverglasung Ug 0,6 mit schwarzen Thermoabstandshaltern TGI2-S und zwei einbruchshemmenden Pilzkopfzapfenverriegelungen. Die Lüftungsflügel sind mit verdeckt liegenden Einhand-Drehkipp-Beschlägen ausgestattet. Terrassenelement 1-flüglig bw. 2-flüglig je Dreh/Kipp mit Mittelpfosten, Griffschale und Schnäpper-Einrichtung. Festverglasungen werden im Blendrahmen verglast. Die Elemente haben in der Grundausstattung ein bewährtes Schalldämmmaß RW, R von 32 dB. Die Abmessungen der Elemente ergeben sich aus den Vertragszeichnungen. Andere Ausführungen, wie z.B. Holzfenster, Sicherheitsbeschläge oder -verglasung, Schallschutzfenster, Rundbogen-, Dreiecks- oder Giebelfenster im Spitzboden sind gegen Mehrpreis möglich.

14. Fenstersprossen (optional)

Sprossen im äußeren Scheibenzwischenraum, weiß, d= 26 mm, Aufteilung bei Fenstern: 1x senkrecht und 1 x waagerecht und bei Terrassentüren: 1 x senkrecht gekreuzt von 2 x waagerecht. Durch die Sprossen ändert sich der Ug-Wert der 3-Scheibenverglasung auf 0,9. (andere Sprossenaufteilung sind je nach Gestaltung preisgleich oder gegen Mehrpreis möglich.) Element mit durchfallsicherer TRAV-Verglasung werden ohne Sprossen ausgeführt. (z.B. festverglaste Brüstungselemente, 

Fenster im Treppenbreich).

15. Fensterbänke für Fensterelemente innen / außen

  • Innenfensterbänke: Marmor, d= 3cm, Breite wie Fenster, gemäß Mustervorlage, Fensterbänke im Bad/GWC werden gefliest. Der Anschluss zwischen Fensterbank/Fensterprofil wird elastisch transparent versiegelt.

  • Außenfensterbänke-Putzfassade: Granit, d= 3 cm stark mit unterer Tropfkante, Breite wie Fenster, zwei oberen Ablaufrillen und Phase. Der Anschluss zwischenFensterbank/Fensterprofil wird elastisch transparent versiegelt.

16. Rolladen 

Fenster und Terrassentüren erhalten soweit technisch möglich einen wärmegedämmten Rolladenkasten mit Führungsschienen aus Kunststoff. Die Oberfläche wird raumseitig und außen verputzt, die Revisionsklappe ist von unten zu öffnen, der Kunststoff Rolladenpanzer (Lamelle) Farbei: weiß, hat Licht- und Luftschlitze. Die Bedienung erfolgt über einen Gurtwickler. Bei Rund- oder Stichbogenfenstern, Fenstern mit Abschrägungen und Fenstern, die kleiner als 60 cm breit sind, sind keine Rolladen möglich. Andere Ausführungen, wie z.B. Elektro-Motor, Aluminium-Lamellen, sind gegen Mehrpreis möglich.

17. Gewerk: Innenausbau

Dachschräge/Decke

  • mineralische Dämmung WLG 035/d= 240 mm zw. den Sparren (Dachschräge, Decke),

  • Dampfbremse nach DIN 4108 Teil 7,

  • Unterkonstruktion: Decke mit Grund- und Tragprofil, Dachschräge mit Tragprofil

  • einfach beplankt mit Gipskartonplatten (12,5 mm)

  • Schrägen und zu verfliesende Bereich im Bad werden mit Feuchtraum-Gipskartonplatten beplankt.

  • Bodentreppe 3-teilig, wärmegedämmt nach Bemusterung von DUS-Massivhaus, wird parallel zur Kehlbalkenlage eingebaut, (Kehlbalkenwechsel gegen Mehrpreis), Brüstungsgeländer aus Holz im Spitzboden,

  • Laufsteg im Spitzboden: Breite ca. 60 cm, OSB-Platten Stärke 22 mm, maximal 5 qm,

  • Versorgungsleitungen in Wohnräumen, Bad und GWC werden verkleidet

  • Installationsgestelle für wandhängendes WC werden doppelt beplankt. 1. Lage Gipskartonplatte, 2. Lage Feuchtwarm-Gipskartonplatte.

  • Verschließen der Deckenaussparungen und Durchbrüche.

Andere Ausführungen, wie z.B. mehrlagige Beplankung oder Verspachteln der Trockenbaufugen, sind gegen Mehrpreis möglich.

18. Luftdichtigkeitstest

Auf Wunsch (gegen Aufpreis) führt ein unabhängiges Prüflabor einen speziellen Luftdichtigkeitstest gemäß den gesetzlichen Bestimmungen durch. Sie erhalten darüber ein Zertifikat und das Protokoll der Dichheitsprüfung. 

Erfolgt der Innenausbau in Eigenleistung wird seitens der Fa. DUS-Massivhaus für die Luftdichtigkeit keine Garantie gewährleistet.

19. Gewerk: Innenputz

Die Wände im EG und DG (bei Bungalow im Erdgeschoss/bei zweigeschossig im Erd- und Obergeschoss) erhalten einen geglätteten Kalk-Gipsputz (tapezierfähig, Qualität Q2) inklusive der erforderlichen Eckschutzschienen. Anschlüsse an Decken und Dachschrägen werden mit einem Kellenschnitt ausgeführt. Alternative: Gefilzter Kalk-Gipsputz (zum direkten Aufbringen der Wandfarbe geeignet).

20. Gewerk: Estricharbeiten

Alle Wohn- und Nutzräume erhalten im EG und DG (Bungalow nur EG) einen schwimmenden Zementestrich ZE 20, faserarmiert mit entsprechender Wärme- und Trittschalldämmung HBCD-frei gemäß Wärmeschutzberechnung.

  • Aufbau- EG: 10 cm Dämmung WLG 035 + 3 cm Dämmung WLG 045 + Trennfolie + ca. 6,5 cm Zementestrich. Im Keller: 6 cm Dämmung WLG 040 + 3 cm Dämmung WlG 045 + Trennfolie + 6,5 cm Zementestrich.

  • Aufbau- DG/OG: (wenn vorhanden) 6 cm Dämmung WLG 045 + 3 cm Dämmung WLG 045 + Trennfolie + ca. 6,5 cm Zementestrich.

Zur Vermeidung von Schallübertragungen werden in allen Räumen umlaufende Randdämmstreifen eingebaut. Bei Fußbodenheizung wird ein spezieller Heizzementestrich ZE 20, faserarmiert, ca. 6,5 cm eingebaut.

21. Gewerk: Elektroinstallation

Die Elektroinstallation entspricht den gültigen VDE-Bestimmungen und jeweiligen Vorschriften der Energieversorgungsunternehmen (EVU). Sie umfasst die Installation ab dem Hausanschlußkasten des örtlichen EVU, einschließlich einer bis 3 m langen Zuleitung zum Zählerschrank, inklusive eines Zählerschrankes mit einem Zählerplatz und Verteilerfeld, bestückt mit einem Schutzschalter SLS, zwei FI-Schutzschaltern und bis 18 Stück B16 Sicherungsautomaten. Die erforderlichen Leitungen werden unter Putz verlegt.​

Eingang:

1 x Klingeltaster und 1 x Lampenauslass für Außenbeleuchtung

Diele:

1 x Wechselschaltung mit 1 x Lampenauslass, 1 x Schuko Steckdose, 1 x Klingelanlage komplett mit Gong

HTR (Haustechnikraum):

1 x Lampenauslass mit Schalter und 3 x Schuko Steckdose, Anschluss für 1 x Waschmaschine, 1 x Wäschetrockner, 1 x Heizungsanlage (inkl. elektrischer Anschlüsse: Heizungsanlage, Lüftungsanlage, Solaranlage wenn gekauft)

Küche:

1 x Lampenauslass mit Schalter und 8 x Schuko Steckdose, Anschluss für 1 x Herd und 1 x Geschirrspüler

WC:

1 x Lampenauslass mit Schalter und 1 x Schuko Steckdose

Wohnen:

2 x Lampenauslass mit 2 x Schalter, 4 x Schuko Steckdose und 1 x Dreier-Steckdose

Bad:

2 x Lampenauslass mit Schalter, 2 x Schuko Steckdose, 1 x Steckdose für Handtuchheizkörper

Schlafen:

1 x Lampenauslass mit Schalter und 4 x Schuko Steckdose

Flur/Galerie:

1 x Wechselschaltung mit 1 x Lampenauslass, 1 x Schuko Steckdose

Kind/Arbeiten/Gast:

1 x Lampenauslass mit Schalter und 4 x Schuko Steckdose

Ankleide/Abstell/Windfang:

1 x Lampenauslass mit Schalter und 1 x Schuko Steckdose 

Spitzboden:

1 x Lampenauslass mit Schalter und 1 x Doppel-Schuko Steckdose

Terrasse:

1 x Lampenauslass für Außenbeleuchtung und 1 x Schuko Steckdose, Spritzwasser geschützt (innen schaltbar)

Des Weiteren sind 2 Stück TV-Dosen inkl. KOAX Kabel, 2 Stück Telefonleerdosen und 3 Stück Datendosen CAT 6 1-fach, inkl. entsprechender Gegenstelle im HTR neben dem Sicherungsverteiler vorgesehen Wenn eine Wärmepumpe gekauft wurde, erhält diese ebenfalls eine Datendose. Bei einer Fußbodenheizung werden Raumregler unter Putz einschließlich Zuleitung zum Heizkreisverteiler geliefert und eingebaut.

Es werden weiße Flächenschalter und Steckdosen, Fabrikat Busch & Jäger Serie Duro 2000 SI oder Fabrikat Merten Serien M-Smart oder 1-M installiert. Die genauen Lagen der Steckdosen, TV-Dosen, der Antennenzuleitung usw. werden vor Ort im Rohbau von der Bauherrschaft gemeinsam mit dem Elektromeister festgelegt. Alle Steckdosen sind Schutzkontakt-Steckdosen.

22. Gewerk: Heizungsanlage

Installiert im HTR - EG bzw. -Keller (falls gekauft). Zur Komfortverbesserung wird eine Zirkulationsleitung bis zu den Wasserauslässen (Küche, Bad u. Gäste-WC) mit Pumpe installiert. Die Regelung der Heizungsanlage erfolgt übr einen witterungsgeführten Temperaturregler mit Außenfühler. Die Leistung der Heizanlage richtet sich nach der Energiebedarfs- und Heizlastberechnung.

  • Ausstattung 1: Luft-/Wasser Wärmepumpe (wenn gekauft / Komfortpaket)

Vaillant aroTHERM Split VWL AS mit Hydrauliktower uniTOWER mit ca. 190 l Warmwasserspeicher.

Als Kompaktgerät (Gehäuse weiß) für Heizung und Warmwasserbereitung. Das Außengerät (Schallpegelleistung ca. 56 dB im Heizbetrieb) wird auf zwei Rohbetonsockel mit ca. 50 cm Abstand zur Außenwand-HTR montiert, inkl. Systemleitungen zwischen auußen- und Innengerät.

Die Änderung des Standorts aus Lärmschutz- und prösölichen Gründen ist mit Mehrkosten verbunden.

  • Ausstattung 2: Gasheizgerät- Brennwerttechnik Viessmann, Vaillaint, Buderus, oder preisgleiche Alternative  (Standardpaket) 

Als wandhängendes Modell, außentemperaturgesteuert mit Abgasführung senkrecht über Dach, Kunststoff, rot oder schwaz, inkl. nebenstehem Warmwasserspeicher.

Wir empfehlen dringlich den Abschluss eines Wartungsvertrges mit der ausführenden Installationsfirma oder einer anderen Fachfirma Ihrer Wahl. Betriebsstörungen, die auf fehlende Wartungen zurück zu führen sind, führen zum Ausschluss der Garantie- und weiterer Serviceleistungen.

24. Gewerk: Wasser (Ver- und Entsorgungsleitungen/Vorinstallation)

Die Kalt- und Warmwasserleitungen werden aus Mehrschichtverbundrohr ab Wasseruhr des Versorgungsträgers (im HTR) inklusive aller erforderlichen Armaturen auf Putz verlegt. Hinter der Wasseruhr wird ein rückspülbarer Wasserfilter installiert. Die Warm- und Kaltwasserleitungen sind gemäß den Vorschriften gedämmt.

Die Abflussrohre sind aus Kunststoff. Sie werden nach den örtlichen Vorschriften von den Objekten auf kürzestem Weg zur Außenkante Frostschürze oder Kellerwand auf Putz verlegt und über das Dach entlüftet.

23. Fußbodenheizung im EG und DG/OG (wenn vorhanden)

Heizleitungen bestehen aus wärmestabilen, sauerstoffdichten Kunststoffrohren und werden auf der Dämmung verlegt. Die Auslegung der Fußbodenheizung erfolgt gemäß Berechnung (35 Grad/28 Grad). Die Berechnung (Auslegung) der erforderlichen Heizleitungen erfolgt nach DIN. Je Etage wird ein weißer AP-Verteilerschrank auf der Wand mit integrierten Armaturen und kompakten Stellantrieben 230 V montiert. Die Regelung der Heizkreise erfolgt über Raumregler, die vom Gewerk Elektro geliefert und eingebaut werden. Beim Einbau einer Wärmepumpe wird im Wohnzimmer anstelle des Raumreglers ein Pilotraumfühler zur Steuerung der Wärmepumpe eingebaut. Dieser Pilotraumfühler optimiert die Wärmeregulierung im Haus nach Vorgabe im Führungsraum. Speisekammer, Ankleide, HTR, Abstellräume, Dielen und Flure verfügen nicht über einen eigenen Raumregler. Einzelraumregelungen in jedem Raum erfordern den Einsatz eines Pufferspeichers und sind gegen Mehrpreis möglich.

25. Sanitärinstallation / Sanitärobjekte / Armaturen 

Sanitärobjekte:

Waschbecken (weiß)

Villeroy & Boch: Serie Onovo 51606501, Omnia Architectura 41886501, Subway 2,0 eckig 71136501 (oder bau-/preisgleich)

WC Tiefspülkloseet (weiß)

Villeroy & Boch: Serie Onovo 56601001, Omnia Architectura 56851001, Subway 2.0 9M68Q101 (oder bau-/preisgleich)

WC-Sitz (weiß)

Scharniere aus Edelstahl- Villeroy & Boch: Serie Onovo 9M396101, Omina Architectura 9M606101, Subway 9M74610 (oder bau-/preisgleich)

Duschwanne/bodengleiche Dusche (weiß)

Duschwanne: Acryl Koralle, Normalline 90 x 90 x 6 cm (weiß) oder

bodengleich Dusche - wedi fundo Primo 90 x90 cm mit Edelstahl-Bodeneinlauf 10 x 10 cm (oder bau-/preisgleich)

Duschabtrennung: 

Kermi: LIGA, Echtglas klar ESG 5mm, 90 x 200 cm, Profile silber Hochglanz, als Nischen-Drehtür LI 1 WR/L bzw. Eckeinstieg mit Eck-Drehtür LI 1ER/L (oder bau-/preisgleich)

Badewanne (weiß)

Villeroy & Boch: Acryl, Serie Onovo UBA 170 CAS 2V-01, Omnia Architectura UBA 170 ARA 2V-01, subway UBA 170 SUB 2V-01

(oder bau-/preisgleich)

Armaturen

Grohe: Eurosmart/Eurostyle - Einhandhebelmischer verchromt unter Putz;

Grohe: Tempesta II - Brausegarnitur für Dusche und Badewanne. (oder bau-/preisgleich)

Die Auswahl erfolgt nach Vorgabe der Fa. DUS-Massivhaus und Wahl des Bauherren.

Ausstattungen Gäste-WC (wenn vorhanden)

1 WC, wandhängend als Vorwandinstallaton (Grohe Typ: Rapid SL, Höhe c. 1,20 m) mit Unterputzspülkasten, Wasserspartaste, Betätigung von vorn (Typ: Skate Air), Kunsststoff WC-Sitz mit Deckel (oder bau-/preisgleich)

1 Waschtisch ca. 45 - 65 cm breit mit Röhrensyphon, 2 Stück Eckventile mit Schraubrosetten, Einhandhebelmischer (oder bau-/preisgleich)

Ausstattungen Bad

1 Badewanne 75 x 170 cm mit Wannenträger, parallel zur Wand auf den Estrich gestellt, UP-Einhebel-Wannenfüll- und Brausebatterie, Handbrause mit Wandbrausehalter und Relaxaflex-Schlauch 1,25 m Länge, Multiplex Trio zu-, Ab- und Überlaufgarnitur (oder bau-/preisgleich)

1 Dusche 90 x90, UP-Einhandhebel-Brausebatterie, Handbrause mit 90 cm Wandstange und Relexaflex-Schlauch 1,50 m Länge, inklusive Duschabtrennung Echtglas (oder bau-/preisgleich)

1 WC wandhängend als Vorwandinstallation (Typ: Rapid SL, Höhe ca. 1,20 m) mit Unterputzspülkasten, Wasserspartaste, Betätigung von vorn (Typ: Skate Air), Kunststoff WC-Sitz mit Deckel (oder bau-/preisgleich)

1 Waschtisch ca. 65 cm breit mit Röhrensiphon, 2 Eckventile mit Schraubrosetten, Einhandhebelmischer (oder bau-/preisgleich)

1 Handtuchheizkörper Modell: Ohio, ca. 60 x 165 cm, weiß, mit elektrischer Heizpatrone und Schalter (Hinweis: Zur Erreichung der Mindestraumtemperatur ist diese Zusatzheizung erforderlich.) - (oder bau-/preisgleich)

Ausstattungen Küche:

- ein Anschluss für Warm und Kaltwasser

- ein Kaltwasser Spülmaschnen-Anschluss

- ein Abfluss

Die Installation der vorgenannten Anschlüsse und Leitungen erfolgt unter Putz.

Die Anordnung der Zu- und Ableitung, sowie ein eventueller Wanddurchbruch für den Dunstabzug erfolgt gemäß den vor Installationsbeginn von den Bauherren zu liefernden Küchenplänen.

Ausstattung HTR:

- ein Kaltwasseranschluss und Abfluss für die Waschmaschine mit Auslaufventil und Schlauchverschraubungen

- außen wird im Bereich des HTR oder der Küche ein Außenwasserhahn (frostsicher) installiert.

26. Gewerk: Fliesenarbeiten

Wandfliesen im Format 15 x 15 cm bis 25 x 33 cm und Fußbodenfliesen im Format 15 x 15 cm bis 35 x 35 cm werden fachgerecht im Dünnbettverfahren verlegt (gerade Verlegung auf Kreuzfuge).

Die Fußböden folgender Räume erhalten einen Fliesenbelag: Diele, Küche, HTR, Badezimmer und Gäste-WC.

In Bad und Gäste-WC werden Wandfliesen ca. 1,50 m hoch und in der Küche ein Fliesenspiegel bis max. 3 qm verlegt. Dachschrägen werden nicht verfliest. Enthalten ist die Einfliesung der Standard-Bade- und Duschwanne, sofern erforderlich. Außenecken erhalten soweit erforderlich eingelegte Kunststoff-Eckschutzschienen. Sämtliche Wandflächen werden weiß bzw. silbergrau verfugt. Die Bodenfliesen werden grau verfugt. Die Fuge zwischen Boden- und Wandfliesen wird mit Silicon versiegelt. Diele, Küche (ohne Standbereich Küchenzeile) und der HTR erhalten als Wandabschluss einen ca. 8 cm hohen Fliesensockel, der aus den Bodenfliesen geschnitten wird. Fußboden und Spritzwasserbereiche in Bad und WC mit Dusche erhalten eine Streichdichtung, wobei in Eck- und Anschlussfugen ein gummibeschichtetes Gewebeband eingearbeitet wird. Den Bauherren stehen Boden- und Wandfliesen bis 30,00 EUR/qm brutto zur Auswahl.

Bordüren, Dekore, Friese, Bilder, abweichende Fliesenformate, Bodenfliesen im Wandbereich, Diagonalverlegung, etc. sowie farbige Verfugungen sind gegen Mehrpreis möglich.

Die Bemusterung und der Kauf der Fliesen erfolgt ausschließlich über den Verlegebetrieb von DUS-Massivhaus und dessen Händler.

27. Gewerk: Innentüren

Einflügelige, glatte Dekortüren (nach Mustervorlage) mit CPL-Beschichtung, Mittellage aus einem Röhrenspankern bestehend, Holzumfassungszarge mit Rundkante und umlaufender Dichtung. (Abmäße: 73,5 x 198,5 cm bzw. 86,0 x 198,5 cm) Dekor: Nova Ahorn, Rothuche hell, Uni weiß, Eiche hell, Kirschbaum Coffeee, Eiche Crema, Samtesche weiß, Uni grau, Uni Weißlack, Rotbuche Rustika, Terra Matt, Flint Grey, Shara Beige.

Drückergarnitur in Edelstahl, Messing poliert bzw. brüniert, (20,00 EUR/Stück) gemäß Muster. Alle Türen sind mit Bundbartschlössern im Bronze- oder Silberfarbton ausgerüstet. Bad und WC wird von innen verriegelbar ausgestattet.

28. Gewerk: Geschosstreppe

Die Erdgeschosstreppe (EG - OG/DG)

wird als System-Trepper mit CE Prüfzeichen (gemäß Bemusterung) geliefert und eingebaut.

Eingesetzt wird eine gerade, viertelgewendelte oder halbgewendelte, offene Vollholz-Systemtreppe ohne Podest nach Mustervorlage. Material Buche Parkett endbehandelt, in natur seidenmatt lackiert. Die Treppe ist mit passendem Geländer und Brüstungsgeländer im OG mit Geraden Sprossen (wahlweise Rundstab in Edelstahl  oder Holz gedrechselt ausgestattet mit Distanzverschraubung), Handlauf (bemustert) und An- und Austrittspfosten (bemustert) ausgestattet. Die Stufen sind in einem Abstand von ca. 3 cm schalldämmend in Gummilagern in der Wand befestigt, um ein Minimum an Geräuschbelästigung bei Begehen der Treppe zu gewährleisten. Unter den Treppenstufen sind Kinderschutzleisten angebracht. Die Laufbreite der Treppe beträgt ca. 90 cm. Der sichtbare Deckenrand im Treppenloch wird passend zur Treppe mit Holz, Buche Parkett, verkleidet.

Andere Ausführungen, wie z.B. Betontreppen, geschlossene Treppen, andere Holzarten etc. sind gegen Mehrpreis möglich.

29. Gewerk: Malerarbeiten mit mineralischen Silikatfarben (wenn gekauft)

Verspachteln der Deckenstöße im Erdgeschoss, Verspachteln der Fugen des Trockenbaus im Dachgeschoss, Setzen von notwendigen Eckschienen und Abrissbinden. Herstellen von Acrylfugen als Dehnungsfugen im Bereich Anschluss der Massivwände zum Trockenbau. Alle Wände der Räume ohne Wandfliesen im Erd- und Dachgeschoss sowie Decken und Dachschrägen werden mit Tiefengrund vorbehandelt, mit Raufasertapete oder Malervlies tapeziert und einheitlich in demselben hellen Farbton HBZ PG1 mit schadstoffgeprüften Innen-Silikatfarben, Nassabrieb 2 gestrichen. Wand- und Deckenflächen im HTR erhalten einen wischbeständigen Dispersions-Farbanstrich (ohne Tapete). Die Dachüberstände werden weiß, offenporig endbehandelt. Unsere Mineralfarben sind: weichmacherfrei, schimmelpilzhemmend, konservierungsmittelfrei und frei von gogging-aktiven Substanzen.

Andere Ausführungenn, wie z.B. Stuckelemente, Mehrfarbigkeit in einzelnen Räumen und/oder zu anderen Räumen oder Dekorationen, sind gegen Mehrpreis möglich

31. Schlosserarbeiten (wenn gekauft)

Balkongeländer sowie Schutzgeländer etc. werden aus 33 mm verzinktem Rohr als Ober- und Untergurt mit eingeschweißten, lotrechten Stäben, 12 mm Durchmesser erstellt. Die Geländer werden feuerverzinkt geliefert und fachgerecht mit nichtrostenden Schrauben befestigt.

32. Trapezgaube (wenn gekauft)

Hergestellt in zimmermannsgerechter Holzkonstruktion, Dacheindeckung und Spenglerarbeiten wie beim Hauptdach. Die Stirnflächen werden mit Faserzementplatten verkleidet, Form der Platten ca. 20/20 mit Bodenschnitt, Farbton weiß oder schwarz/anthrazit. Der Dachüberstand beträgt ca. 20 cm. Die Innenflächen werden gedämmt und mit Gipskarton verkleidet. Fenster Kunststoff, weiß (Anzahl und Größe gemäß Zeichnung) mit Fensterbank innen und Walzbleianschluss zur Dachflächen außen.

30. Bodenbelagsarbeiten (wenn gekauft)

Wählen Sie zwischen einer Vielzahl von verschiedenen schadstoffgeprüften Bodenbelägen. Alle Bodenbeläge werden von deutschen und schweizer Qualitätsunternemen hergestellt:

Designboden in verschiedenen Holzdekoren, Landhausdiele.

Die schadstoffgeprüften Designböden sind frei von PVC und Weichmacher. Verschiedene Formate, inkl. strukturierter Oberfläche und 4-seiter Fase, inkl. umlaufender, weiß lackierter Sockelleiste ca. 16 x 58 mm. Der Boden wird auf schwimmend verlegter Dämmplatte verklebt verlegt.

Lamiatboden in verschiedenen Holzdekoren, Landhausdiele, inkl. strukturierter Oberfläche und 4-seitiger Fase, verschiedene Formate, inkl. umlaufender, weiß lackierter Sockelleiste ca. 156 x 58 mm. Der Boden wird auf schwimmend verlegter Dämmplatte verklebt verlegt.

Schadstoffgeprüftes Fertigparkett. Oberfläche naturgeölt oder matt versiegelt in verschiedenen Farbtönen, inkl. umlaufender, weiß lackierter Sockelleiste ca. 16 x 58 mm, inkl. Garantie und auf dem Estrich verklebt verlegt.

33. Bungalow

Dach-Zimmererarbeiten:

Es wird eine tragende Nagelplattenbinder-Holzkonstruktion mit Holzbalkendeke aus Nadelholz der Festigkeitsklasse C24 nach DIN 4074 technisch getrocknet, gemäß der statischen Berechnung als 30 Grad/45 Grad Walmdach erstellt, bei Winkelbungalow umlaufend 30 Grad Dachneigung. Der Dachüberstand beträgt umlaufend ca. 75 cm und wird unterseitig waagerecht mit weiß grundierten Profilholzbrettern d=119 mm verschalt. Der Abschluss erfolgt durch ein Glattkantenbrett und wird durch das Gewerk Dachdecker ausgeführt. Die Traufüberstände werden als Kastengesims hergestellt. Sichtbare Holzaußenteile erhalten einen weißen Endanstrich. Der Anstrich erfolgt im eingebauten Zustand.

Freiraum im Dachgeschoss ca. 10 qm Grundfläche. (Herstellen eines ausbaufähigen Dachgeschosses bzw. Dachgesossausbau sind gegen Mehrpreis möglich).

Innenausbau:

  • mineralische Dämmung WLG 035/d=240 mm zwischen den Sparren (Decke)

  • Dampfbremse nach DIN 4801 Teil 7

  • Unterkonstruktion: Decke mit Grund- und Tragprofil, einfach beplankt mit Gipskartonplatten (12,5 mm)

  • Die Decke und zu verfliesende Bereiche (Bad, WC) werden mit Feuchtraum-Gipskartonplatten beplankt.

  • Bodentreppe 3-teilig, wärmegedämmt ca. 57 x 111 cm, parallel zu Kehlbalkenlage eingebaut (Kehlbalkenwechsel gegen Mehrpreis), Brüstungsgeländer aus Holz im Spitzboden

  • Laufsteg im Spitzboden: Breite ca. 60 cm, OSB-Platten Stärke 22 mm, maximal 5 qm

  • Versorgungsleitungen in Wohnräumen, Bad und GWC werden verkleidet

  • Installationsgestelle für wandhängendes WC werden doppelt beplankt. 1. Lage Gipskartonplatte, 2. Lage Feuchtraum-Gipskartonplatte

  • Verschließen der Deckenaussparungen und Durchbrüche.

Andere Ausführungen, wie z.B. mehrlagige Beplankung oder Verspachteln der Trockenbaufugen, sind gegen Mehrpreis möglich.

34. Zweigeschossige Häuser mit Walmdach

Die lichte Rohbauhöhe im Obergeschoss beträgt ca. 275 cm, die Fertighöhe ca. 250 cm.

Geschossdecke:

Die Decke über OG wird als Holzbalkendecke (keine Sichtbalkendecke), oder Betondecke gemäß statischer Berrechnung ausgeführt.

Dach-Zimmererarbeiten: 

Es wird eine tragende zimmermannsmäßige Holzkonstruktion aus Nadelholz der Festigkeitsklasse C24 nach DIN 4074 technisch getrocknet, gemäß der statischen Berechnung als Walmdach mit 23 Grad Dachneigung erstellt. Der Dachüberstand beträgt umlaufend ca. 75 cm und wird unterseitig waagerecht mit weiß grundierten Profilholzbrettern d=19 mmm verschalt. Der Abschluss erfolgt durch ein Glattkantenbrett und wird durch das Gewerk Dachdecker ausgeführt. Sichtbare Holzaußenteile erhalten einen weißen Endanstrich. Der Anstrich erfolgt im eingebauten Zustand. Freiraum Dachgeschoss ca. 5 qm Grundfläche.

(Herstellen ausbaufähiges DG/DG-Ausbau gegen Mehrpreis möglich).

Innenausbau:

  • mineralische Dämmung WLG 035/d=240 mm zwischen den Deckenbalken (Kehlbalken)

  • Dampfbremse nach DIN 4801 Teil 7

  • Unterkonstruktion: Decke mit Grund- und Tragprofil, einfach beplankt mit Gipskartonplatten (12,5 mm)

  • Die Decke und sonstige zu verfliesende Bereich im Bad werden mit Feuchtraum-Gipskartonplatten beplankt.

  • Bodentreppe 3-teilig, wäremegedämmt ca. 57 x 111 cm, wird parallel zur Kehlbalkenlage eingebaut, (Kehlbalkenwechsel gegen Mehrpreis), Brüstungsgeländer aus Holz im Spitzboden

  • Laufsteg im Spitzboden: Breite ca. 60 cm, OSB-Platen Stärke 22 mm, maximal 5 qm

  • Versorgungsleitungen in Wohnräumen, Bad, GWC werden verkleidet.

  • Installationsgestelle für wandhängendes WC werden doppelt beplankt. 1. Lage Gipskartonplatte, 2. Lage Feuchtraum-Gipskartonplatte

  • Verschließen der Deckenaussparungen und Durchbrüche.

Andere Ausführungen, wie z.B. mehrlagige Beplankung oder Verspachteln der Trockenbaufugen, sind gegen Mehrpreis möglich.

35. Zweigeschossige Häuser mit Flachdach

Die lichte Rohbauhöhe im Obergeschoss beträgt ca. 275 cm, die Fertighöhe ca. 260 cm.

 

Geschossdeke:

Die Decke über OG wird als Fertigelementdecke oder Filigrandecke mit Stahlbewehrung und Ortbetonschicht gemäß statischer Berechnung ausgeführt.

 

Attika:

Gemauert, ca. 50 cm hoch

 

Spenglerarbeiten aus Titanzink:

Herstellen der Attikaabdeckung mit sichtbarer Außenkante ca. 5 cm hoch. Die Entwässerung der Dachfläche erfolgt durch die Attika mit 2 Stück LORO-X Haupteinläufen. An der Außenseite der Fassade werden 2 Wasserfangkästen mit Regenfallrohr bis OK-Terrain verlegt. Als Notüberlauf werden 2 Stück LORO-X Rohre DN 70 durch die Attika eingebaut.

 

Abdichtung/Dämmung der Dachfläche:

  • Voranstrich

  • Dampfsperre

  • Gefälledämmung, Stärke gemäß ENEV Berechnung

  • Abdichtungssystem

Innenbausbau:

  • Versorungsleitungen in Wohnräumen, Bad und GWC werden verkleidet

  • Installationsgestelle für wandhängendes WC werden doppelt beplankt, 1. Lage Gipskartonplatte, 2. Lage Feuchtraum-Gipskartonplatte

  • Verschliessen der Deckenaussparungen und Durchbrüche

Andere Ausführungen, wie z.B. mehrlagige Beplankung oder Verspachteln der Trockenbaufugen sind gegen Mehrpreis möglich.

36. Zusatzausstattungen bei Häusern mit Einliegerwohnung (wenn gekauft)

  1. Abgeschlossenheitsbescheinigung für Einliegerwohnung

  2. Innenbereich Wohnungseingangstür inkl. Profilzylinder mit 3 Schlüsseln (falls notwendig)

  3. Ausstattungen der Räume mit Fliesen, wie unter Gewerk Fliesenarbeiten beschrieben

  4. Hauptwohnung und Einliegerwohnung mit separatem Unterzählerplatz für Elektro (ohne Zähler)

  5. Ausstattungen der Räume mit Schaltern und Steckdosen, wie unter Gewerk Elektroinstalltion beschrieben

  6. jede Wohnung mit separater Klingelanlage

  7. gemeinsame Heizungsanlage

  8. Elw mit je 1 Wärmemengen- und Wasserzählplatz (ohne Zähler, Zirkulationleitung nur bis zur Zählereinrichtung)

  9. Wohnungstrennwände bzw. Treppenhausumfassungswände aus Kalksandsein in einer Stärke von 24 cm (wo notwendig).

37. Baubeschreibung Keller (wenn gekauft)

 

Die Ausführung erfolgt gemäß den Anforderungen der Raumnutzungsklasse RN2-E.

 

Erdarbeiten:

 

Kalkulationsgrundlage ist ebenes Gelände, Bodenklasse 1, 3, und 4 gemäß DIN 18300 Ziffer 2.2., kein Grund- oder Schichtenwasser, tragfähiger Boden, freie Aushubmöglicheit/Böschungsherstellung nach DIN ohne zusätzliche Sicherungsmaßnahmen und ausreichende Lagermöglichkeiten für den Bodenaushub. Oberkante Fertigfußboden Erdgeschoss liegt ca. 50 cm über Gelände. Der Mutterboden wird ca. 30 cm tief abgeschoben und seitlich gelagert. Die Baugrube wird entsprechend ausgehoben und der Aushub ohne Umsetzen ebenfalls auf dem Grundstück gelagert. Wenn erforderlich, wird eine ca. 15 cm starke Sauberkeitsschicht aus Kies eingebaut und verdichtet. Nach Fertigstellung des Kellers wird der Arbeitsraum der Baugrube mit verwendbarem Aushubboden bis auf die vorhandene Geländehöhe wiederverfüllt. Falls der Boden nicht geeignet ist, ist Füllmaterial von der Bauherrschaft zu liefern. Überschüssiger Boden steht der Bauherrschaft zur Verfügung. Zusätzliche Baugrubensicherung wie z.B. Verbau, Spundwände, Schalung, Wasserhaltung und bauliche Sicherungsmaßnahmen für Nachbar- und angrenzende Bebauungen etc. sind Vertragsbestandteil und werden durch DUS-Massivhaus nicht ausgeführt.

 

Bodenplatte

 

 

Auf den vorbereiteten Untergrund wird eine Folie ausgelegt und eine entsprechend der Statik bewehrte Bodenplatte d= 20 cm aus Beton C25/30 hergestellt. In die Kellersohle wird ein verzinkter Fundamenterder eingebaut. Die Bodenplatte wird oberhalb mit einer Schweißbahn nach DIN 18533 Teil 1 gegen Bodenfeuchtigkeit abgeklebt.

 

Hausanschlüsse

 

Die Herstellung aller Hausanschlüsse für Strom, Wasser, Gas und Abwasser, Kabel-TV und Telefon sowie die Abdichtung der Medienleitung zum Leerrohr in der Kelleraußenwand ist Sache des Auftraggebers. Wir beraten Sie hierzu und sind bei der Erstellung der Anträge behilflich.

Leerrohre aus Faserzement für die Ver- und Entsorgung werden in Abstimmung mit den Bauherren auf kürzestem Weg durch die Kellerwand verlegt, außen/innen wandbündig. Soweit durch die Versorgungsbetriebe eigene Leerrohre für Hauseinführungen gefordert werden, sind diese durch den AG bereit zu stellen.

Die Abdichtung der Abwasserleitung zum Leerrohr in der Kelleraußenwand erfolgt mit einer Pressringdichtung. (Gegebenenfalls notwendige Lieferungen und Einbau von Rückstausicherungen und Hebeanlagen sind gegen Mehrpreis möglich.)

 

Mauerwerk

Die lichte Rohbauhöhe beträgt ca. 238 cm, die Fertighöhe ca. 216 cm. Die Außen- und Innenwände werden aus Kalksandstein errichtet, die Außenwände sind 36,5 cm stark, die Innenwände je nach statischer Berechnung 17,5 cm oder 11,5 cm.

 

Abdichtung/Dämmung:

Die erdberührenden Flächen des Kellergeschosses erhalten bis Oberkante-Gelände eine widerstandfähige Außenwand-Abdichtung nach DIN 18533-3 gegen Bodenfeuchtigkeit und nichtstauendes Sicherwasser. Grundlage ist ein stark durchlässiger Boden ab k>10hoch -4 m/s, eine Drainage ist nicht vereinbart. Der Sockelspritzwasserbereich beträgt ca. 30 cm über OK-Gelände und erhält eine Abdichtung aus flexibler, mineralischer Dichtschlämme. Dämmung der Kelleraußenwandfläche mit Perimeterdämmung d= 12 cm, WLG 040. Montage einer Schutz- und Gleitschicht aus Folie auf die Perimeterdämmung als Verfüllschutz.

 

Kellerfenster:

Gleiche Qualität wie Wohnraumfenster, in Kunststoff, weiß, gemäß Zeichnung ca. 100 x 70 cm mit Isolierverglasung Ug= 0,6. Fensterbänke außen/innen als Betonschräge. Fenster und umlaufende Bauteilanschlüsse sind nicht Druck- und Stauwasserdicht.

 

Lichtschächte:

Wenn erforderlich, werden Standard-Kellerlichtschächte, unten geschlossen, ca. 120x100.40 cm ohne Aufsatz gemäß Zeichnung eingebaut und erhalten einbruchshemmende , verzinkte Abdeckrose. Die Lichtschächte erhalten eine an der Hauswand angeschraubte, schräge Lichtschachtabdeckung aus mattem Acrylglas. (nicht begehbar).

Elektroinstallationen:

 

Die Leitungen im Kellervorraum werden unter Putz, in den Kellerräumen auf der Wand verlegt.

  • Kellervorraum: ein Lampenauslass mit Wechselschaltung zur Diele und 1 Steckdose

  • Je Kellerraum: ein Lampenauslass mit Schalter und eine Feuchtraumdoppelsteckdose

Heizungsanlage:

Wird von HTR Erdgeschoss in den HRT Keller verlegt.

 

Hebeanlage

 

1 Stück Kondensat-Hebeanlage für Heizungsanlage (weier notwendige Hebeanlagen, z.B. für Waschmaschine, Lüftungsanlage etc. sind gegen Mehrpeis möglich)

 

Estrich/Dämmung

 

Aufbau: 10 cm Dämmung WLG 035 + 3 cm Dämmung WLG 045 + Trennfolie + 6,5 cm Zementestrich

 

Fußbodenheizung:

 

In allen Räumen Ausührung wie Punkt 23 dieser Bau- und Leistungsbeschreibung.

 

Innenputz:

 

Der Kellervorraum erhält einen geglättenten Kal-Gipsputz inklusive der erforderlichen Eckschutzschienen. Die übrigen gemauerten Wandflächen erhalten einen Wischputz, woebei die Mauerwerksstruktur erhaltten bleibt. Betonwände erhalten keinen Putz.

 

Außenputz:

 

Der mittlere Sockelbereich zwischen OK-Gelände und OK Kellerdeck beträgt ca. 30 cm und erhält ein Armierungsgewebe mit Glattputz und wasserabweisendem Anstrich.

 

Innentüren:

 

Ausführung wie Punkt 27 dieer Bau- und Leistungsbeschreibung.

 

Geschosstreppe:

Die Kellertreppe wir von der Firma Treppenmeister geliefert und eingebaut. Eingesetz wird eine offene Vollholz-Systemtreppe in Buche Parkett, endbehandelt nach Musrvorlage, Laufbreite ca. 90 cm,. Ausführung wie Punkt 28 dieser Bau- und Leistungseschreibung.

 

Malerarbeiten (wenn gekauft):

 

Verspachteln der Deckenstöße im Kellergeschoss. Die Wände und die Decken im Kellervorraum werden mit Tiefengrund vorbehandelt, mit Rauhfasertapete oder Malervlies tapeziert und in einem hellen Farbton HBZ PG1 einheitlich gestrichen. In den übrigen Kellerräumen erhalten Decken und Wände einen weißen Dispersions-Farbanstrich.

38. Sonstiges

 

Eigenleistungen:

 

Eigenleistungen sind möglich. Die zeitliche Ausführung der Eigenleistungen muss sich im Bauzeitplan einordnen und wird festgelegt durch den Bauleiter, es erfolgt eine Abnahme der Vorgewerke und Übergabe an die Bauherren. Für in Eigenleistung erbrachte Gewerke oder Lieferungen übernimmt DUS-Massivhaus keinerlei Gewährleistung und Bauleitung. Falls von DUS-Massivhaus zu erbringende Gewerke auf in Eigenleistung erbrachte Gewerke folgen, muss die Ausführung den allgemein anerkannten Regeln der Technik und den Toleranzen im Hochbau (DIN 18202) entsprechen.

 

Bauherrenseitige Maler- und Bodenlegearbeiten

 

Vor der Ausführung bauherrenseitiger Maler- und Bodenbelagsarbeiten muss sichergestellt sein, dass die darunter liegende Konstruktion ausreichend getrocknet ist. Vor den Arbeiten ist dazu eine Feuchtigkeitsmessung durch den Bauherren durchzuführen. Insbesondere der Estrich darf die nach den geforderten Feuchterichtlinien erforderlichen Trocknungswerte nicht überschreiten. Erst wenn der entsprechende Trocknungsgrad erreicht ist, dürfen Maler-/Bodenbelagsarbeiten ausgeführt werden.

 

Abweichende Leistungen

Bei Erteilung von Mehr- oder Minderaufträgen für Mehr- oder Minderleistungen kann die Vertragssumme erhöht oder vermindert werden, jedoch nur solange der Auftrag für das entsprechende Gewerk oder den zu liefernden Gegenstand noch keinem Nachunternehmer oder Lieferanten erteilt wurde. Der Differenzbetrag der Mehr- oder Minderleistung wir wahlweise über einen Ergänzungsauftrag mit der bisherigen Vertragssumme verrechnet oder separat in Rechnung gestellt.

 

Festpreisgarantie

 

DuS-Massivhaus gewährt dem Auftraggebern eine Festpreisgarantie von 12 Monaten ab Vertragsdatum.

Bei Baubeginn innerhalb dieser Zeit verlängert sich die Festpreisgarantie bis zur Übergabe des Bauvorhabens. Im Falle eines späteren Baubeginns wird der Preis zwischen den Parteien neu festgelegt. Dies gilt nicht, wenn der spätere Baubeginn durch den Auftragnehmer zu vertreten ist.

 

Baubeginn/Bauzeit

 

Der Baubeginn erfolgt nach Erteilung der Baugenehmigung und Erfüllung der Voraussetzungen gemäß Bauvertrag und Bau- und Leistungsbeschreibung in Abstimmung mit DuS-Massivhaus. Die Bauzeit beträgt je nach Größe des Hauses bei schlüsselfertiger Ausführung zwischen 9 bis 12 Monaten, gerechnet vom Tage des Baubeginns. Witterungskritische Arbeiten, wie z.B. Erd-, Roh-, Putz-, oder Innenausbauarbeiten, rechtfertigen eine entsprechende Verlängerung der Ausführungsfrist um jeden Tag, an dem aus witterungsbedingten Gründen nicht gearbeitet werden konnte / kann, zzgl. einer Reaktionszeit für die Koordinierung der Aufnahme bzw. Wiederaufnahme der Arbeiten. Witterungsbedingt Gründe sind : z.B. wenn Außentemperaturen > 5 Grad Celsius herrschen, oder die jeweiligen Verarbeitungsrichtlinien der Produkthersteller nicht eingehalten werden können. Winterbaumaßnahmen können gegen Mehrpreis vereinbart werden.

 

Bauausführung und Gewährleistung

 

Die Ausführung der Bauleistungen erfolgt nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik. Die Gewährleistung richtet sich nach den Vorschriften des BGB, insbesondere nach § 634 a BGB und beginnt mit dem Tag der Abnahme (§634 a Abs. 2 BGB). 

Für Mängel/Defekte, die auf Fremdeinwirkung oder Fehlbenutzung zürückzuführen sind, entfällt die Gewährleistung.

 

Besondere Hinweise:

 

Sämtliche zum Einsatz kommende Materialien und Bauteile unterliegen Verschleiß. Bereits während der Gewährleistungsphase müssen dies regelmäßig eigenverantwortlich durch den Auftraggeber bzw. von ihm beauftragten Fachfirmen gewartet werden. Insbesondere gilt dies für haustechnische Anlagen, Fenster, Türen und andere bewegliche Bauteile, Anstriche sowie elastische Fugen.

 

Für die fristgerechte Beantragung von Förderungen (z.B. KfW, BAFA etc. ) ist der Bauherr selbst verantwortlich.

 

Allgemeines

 

Alles, was in vorstehender Beschreibung nicht aufgeführt ist, gehört nicht zum Ausführungsstandard von DUS-Massivhaus. 

Angebot zu Sonderwünschen:

Alle Extras, Ausstattungsvarianten und architektonischen Besonderheiten sowie die Errichtung von Außenanlagen, bieten wir Ihnen zu Festpreisen an. Das Angebot erfolgt schriftlich, erst nach ebenfalls schriftlicher Anerkennung durch die Bauherrschaft, erfolgt die zeitliche Einordnung in den Bauzeitenplan.

 

Darstellung in den Katalog- und Vertragszeichnungen:

Alle zeichnerischen Darstellungen von Ausstattungsgegenständen und sanitären Objekten in den Vertrags- und Katalogzeichnungen dienen lediglich der Übersicht. Verbindlich sind die in den Baubeschreibung beschriebenen Objekte in Art und Anzahl sowie die im Vertragswerk unter Sonderleistungen fixierten Objekte. 

Änderungen technischer Art:

Der AN ist zu Änderungen der Leistungsbeschreibung oder der allgemeinen Geschäftsbedingungen und sonstiger Bedingungen berechtigt. Der AN wird diese Änderungen nur aus triftigen Gründen durchführen, insbesondere aufgrund neuer technischer Entwicklungen, Änderungen der Rechtsprechung oder sonstigen gleichwertigen Gründen. Wird durch die Änderung das vertragliche Gleichgewicht zwischen den Parteien erheblich gestört, so unterbleibt die Änderung. Im Übrigen bedürfen Änderungen der Zustimmung des AGs.

Abweichungen zwischen Zeichnungen und Baubeschreibung bedürfen der Erörterung sowie der schriftlichen Festlegung.

Alle fixierten Raumgrößen und Achsmaße werden den Vorentwürfen entnommen, Abweichungen bleiben vorbehalten. Bei Änderung des Wandaufbaus bleiben die die Außenmaße des Gebäudes erhalten.

 

Urheberrecht:

Sämtliche ausgehändigte Planungsunterlagen, dazu gehören auch die ausgehändigten Katalogunterlagen, sind das geistige Eigentum des Entwurfsverfasser, der Fa. DUS-Massivhaus, Im Mitteresch 21, 87700 Memmingen.

Die in unseren Katalogen enthaltenen oder für Sie angefertigten Planskizzen unterliegen dem Urheberrecht.

 

Diese Bau- und Leistungsbeschreibung ist Bestandteil des geschlossenen Bauvertrages. Mit Ihrer Unterschrift dokumentieren die Auftraggeber (Bauherren), dass sie diese Bau- und Leistungsbeschreibung inhaltlich zur Kenntnis genommen haben und als Vertragsgrundlage akzeptieren.